18 februari
Schwein als Symbol des Glücks
Es gibt die unterschiedlichsten Meinungen, wie es zum Schwein als Glücksymbol kam.
Der Begriff "Schwein haben" bedeutet eigentlich, unerwartetes oder unverdientes Glück zu erhalten. Laut dem Deutschen Sprichwörter-Lexikon bedeutet "Schweineglück" haben = neidischer Ausdruck für unverdientes Glück. Die Herkunft dieser Redewendung kommt wahrscheinlich aus dem Mittelalter. Damals erhielt bei volkstümlichen Wettspielen der letzte, schlechteste begleitet von spöttischen Glückwünschen ein Schwein (Ferkel). Für diese Wettkampfverlierer war das Schweinchen trotzdem ein unerwartet erworbenes Wertobjekt und somit ein kleiner Glücksbringer. Der hieraus entstandene Begriff Glücksschwein übertrug sich wohl auf unverdient/unverhoffte Schweine und später auch auf andere Dinge.
Das Schwein als Glückssymbol kann auch ganz nüchtern auf seinen materiellen Wert betrachtet/entstanden sein. Das Schwein war als Nahrungs- und Einkommensquelle in knapper Zeit und bei teuren Lebensmitteln hoch einzuschätzen.
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2005 aßen die Deutschen pro Kopf zirka 89,6 Kilo Fleisch insgesamt. Der durchschnittliche Schweinefleischverbrauch lag im letzten Jahr bei 54,8 Kilo, dass heißt, das Schwein ist immer noch der Deutschen liebster Fleischlieferant.
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Weltweit steigt der Bedarf an Schweinefleisch
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Freitag, 24.11.2006
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Wichtigster Wachstumsmarkt China – Europas Verbrauch stagniert
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<landvolk> Schweinefleisch scheint weltweit einen Boom zu erleben. Der Verbrauch ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen und zieht weiter an, wie Experten erwarten. Im Jahr 2002 wurden auf dem Globus 87,8 Millionen Tonnen (t) Schweinefleisch verzehrt, bis zum vergangenen Jahr war der Verbrauch auf 95,2 Millionen t angestiegen. Für 2006 gehen Schätzungen von einem Gesamtverbrauch in Höhe von 98,9 Millionen t aus, und für das kommende Jahr wird sogar ein Verbrauch von knapp 102,4 Millionen t vorausgesagt, das wären 3,5 Prozent mehr als 2006. Der Verbrauchszuwachs wird von dem wirtschaftlichen Aufschwung und der Übernahme westlicher Verzehrsgewohnheiten vor allem durch die Entwicklung in China als größtem Konsumenten von Schweinefleisch getragen. Dort lag der Verbrauch 2002 bei 43,2 Millionen t und soll im kommenden Jahr auf 55,3 Millionen t ansteigen. Zweitgrößter Verbraucher von Schweinefleisch ist die 25-er EU. Hier ist der Bedarf an Schweinefleisch aber seit 2002 nahezu unverändert und soll 2007 bei 20,1 Millionen t liegen gegenüber 19,7 Millionen t im Jahr 2002. In allen anderen Ländern liegt der Verbrauch wesentlich niedriger. So werden in den USA in diesem Jahr 8,7 Millionen t Schweinefleisch konsumiert, damit kaum mehr als 2002 und sogar weniger als 2003 und 2004, als der Verbrauch 8,8 Millionen t erreichte.
Entsprechend dem Verbrauchsanstieg wurde auch die Produktion von Schweinefleisch gesteigert, ebenfalls vor allem in China. An der weltweiten Erzeugung, die im nächsten Jahr 103,4 Millionen t erreichen soll, hat das Reich der Mitte einen Anteil von 55,8 Millionen t. Mehr als jedes zweite auf der Welt geschlachtete Schwein wird damit in China gemästet. Das bedeutet einen Anstieg der chinesischen Erzeugung gegenüber 2006 um 5,3 Prozent, während die weltweite Erzeugung nur um 3,6 Prozent steigen soll. Mittlerweile kann China bereits Schweinefleisch exportieren. Starkes Wachstum melden auch Vietnam (plus 6,9 Prozent) und Brasilien (plus 4,7 Prozent). Nur um 0,2 Prozent soll dagegen die Erzeugung in der EU zunehmen, mit 21,5 Millionen t wird dennoch mehr erzeugt als verbraucht. Die Gemeinschaft führt deshalb mit 1,4 Millionen t Ausfuhren die Hitliste der Exporteure an, gefolgt von Kanada mit 1,2 Millionen t. In der Rangliste der Importeure steht dagegen Japan mit 1,2 Millionen t vorn. An der Erzeugung der EU ist Deutschland mit 4,3 Millionen t oder einem Fünftel beteiligt, wichtigste Erzeugungsregion ist Niedersachsen. Fast jedes dritte Schwein in Deutschland wird zwischen Ems und Elbe gefüttert, vor allem in der Weser-Ems-Region.
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